Rebsorte: Blaufränkisch

Auch Lemberger in Deutschland, oder Kékrankos in Ungarn genannt. Vor allem im Burgenland in Österreich sehr verbreitet, unter anderem als Leithaberg DAC. Ist eine Kreuzung aus Blauer Zimmettraube und Weißem Heunisch. Blaufränkisch wiederum wurde als Kreuzungspartner u. a. für Zweigelt, Roesler, Blauburger und Rathay benutzt. Der Stock stellt sehr hohe Ansprüche an die Lage, bei kühlem Blütewetter verrieselt er gerne. Der typische Blaufränkische ist von tiefgründiger Waldbeeren- und Kirschfrucht geprägt und hat eine kräftige Säure. Bei genügender Reife verfliegt das jugendlich-ungestüme und es können sich samtige Facetten entwickeln. Sehr gutes Potenzial für längere Lagerung.

Unsere Weinempfehlung: Bei uns zu entdecken in der Cuvée Nepomuk vom Kloster am Spitz.

Rebsorte: Monastrell

Auch Mataro in Australien, Bandol in Südfrankreich und Mourvédre, abgeleitet vom kleinen spanischen Ort Murviedro, in Frankreich genannt. Ist eine exzellente dunkle, aromatische, tanninstarke Traube. Eine lange Flaschenreife ist wichtig, wenn Sortenrein abgefüllt wird. Als Verschnittpartner ist Monastrell eine gute Ergänzung zu Tempranillo und Bobl sowie verschiedenen internationalen Rebsorten. Wird vor allem in der Region Jumilla inzwischen wieder vermehrt unverschnitten abgefüllt.

Unsere Weinempfehlung: Bei uns zu entdecken im Macho Man von Casa Rojo.

Rebsorte: Zweigelt

Der Blaue Zweigelt ist wohl die bekannteste Rotweinsorte Österreichs. Als im Jahr 1922 der spätere Leiter der Lehr und Bundesanstalt Klosterneuburg Dr. Friedrich Zweigelt die Kreuzung aus St. Laurent & Blaufränkisch züchtete, war an diesen Erfolg natürlich noch nicht zu denken. In den 1950er Jahren begann man von der Zweigelt Traube zu sprechen, in den 1970er Jahren wird der Zweigelt erstmal ins Rebsortenverzeichnis für Qualitätsweine aufgenommen. Trotzdem dauerte es bis in die 90er Jahre bis die Erfolgsgeschichte Fahrt aufnahm.

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